Software
Softwareprobleme sind in den meisten Fällen die Ursache für einen "defekten" PC. Die möglichen Fehlerkombinationen durch inkompatible Software oder Hardware sind enorm. Selbst zwei identische PC`s mit genau gleicher Softwareausstattung können unterschiedliche Probleme verursachen!
Eine Logik ist oftmals schwer zu erkennen, trotzdem ist natürlich immer ein Grund für die Störung vorhanden. Für den normalen Anwender ist es oftmals schwierig diesen Grund zu ermitteln.
Hilfe bietet Ihnen WinFAQ, eine umfassende Datenbank zum Thema Windows. Auf dieser Seite können Sie auch gleich Registry System Wizard downloaden (gratis). Damit können Sie unzählige Einstellungen in Windows bequem verändern.
Meine Empfehlung: Sichern Sie ein perfekt funktionierendes System rechtzeitig ab. Dies ist m. E. die einzige wirklich gute Massnahme um bei Problemen nicht im Regen zu stehen. Mehr dazu erfahren Sie hier.
BIOS
Ein schlecht eingestelltes BIOS kann den Systemstart über Gebühr verlängern oder den PC im laufenden Betrieb „einfrieren“ lassen. Ein optimal eingestelltes BIOS ist der erste Schritt zu einem schnellen und stabilen PC.
Tipp: Beim Bootvorgang (Systemstart) die "delete-Taste" drücken sobald die Aufforderung erscheint. Verändern Sie Einträge immer nur Schritt um Schritt.
Alles über`s BIOS erfahren Sie hier.
Cleaning
Enfernen aller nicht benötigten Dateien. Windows legt im laufe der Zeit eine unmengen an temporären Dateien an. Auch bei jedem Windowsupdate werden die bezogenen Dateien dauerhaft gespeichert.
Eine gute Freeware für diesen Zweck ist CCleaner (deutsch).
Was CCleaner mit den Standardeinstellungen nicht löscht sind die Downloadordner die bei jedem Windowsupdate erstellt werden.
Diese können bedenkenlos gelöscht werden. Sie verlieren aber die Möglichkeit, aufgespielte Patches einfach zu deinstallieren.
Hinweis: Die Ordnernamen fangen immer mit einem $-Zeichen an und befinden sich im Laufwerk C:\Windows.
Eine weiter Möglichkeit, massiv Festplattenspeicher frei zu machen erreicht man durch das deaktivieren/löschen der sog. Rettungspunkte der Wiederherstellungskonsole. In der Praxis haben sich diese nicht unbedingt bewährt. Viel effektiver ist eine Systemsicherung durch ein Image.
So deaktivieren/löschen Sie die Rettungspunkte: 1 2 3 4
Defrag
Windows speichert die Daten nicht zwingend an einem "Stück" ab. Je nach Platzbedarf einer Datei wird diese an verschiedenen Ort auf der Festplatte gespeichert (die Daten werden fragmentiert). Mit der Zeit wird der Grad der Fragmentierung immer grösser. Dies führt zu einer verzögerten Zugriffszeit, da die einzelnen Fragmente vom Lesekopf einzeln aufgesucht werden müssen. Der Rechner wird spürbar langsamer.
Die Festplatte sollte deshalb von Zeit zu Zeit defragmentiert werden.
Eine gute Freeware für diesen Zweck ist Auslogics Disk Defrag (deutsch).
Tipp: Defragmentieren des Systemlaufwerks ist die mit Abstand effektivste Massnahme um den PC wieder schneller zu machen!
Registry
Die Registry ist die Windowseigene Datenbank. Diese wird mit der Zeit immer fetter. Auch die Registry sollte von Zeit zu Zeit entschlackt werden. Wichtig: Immer zuvor ein Backup erstellen!
1. Mit ERUNT (Emergency Recovery Utility) die Registry sichern.
2. Mit Auslogics Registry Cleaner die Registry säubern.
3. Mit NTREGOPT (NT Registry Optimizer) die Registry defragmentieren.







